Hiermit erklären die beteiligten Organisatoren des Supreme Darkness Festival, dass die Vorwürfe, die gegen sie auf http://germany.indymedia.org/2004/11/99622.shtml erhoben werden, haltlos und falsch sind. Das Festival und somit die Organisatoren haben nie rechtsradikale Tendenzen mit dem Festival verfolgt und werden dies nie tun. Das Supreme Darkness Festival ist einzig und allein eine Musikveranstaltung und wird niemals zur Plattform einer politischen Meinung verkommen, ganz gleich aus welcher Richtung. Die Veranstalter sind sich allesamt einig, dass Politik in der Musik nichts zu suchen hat und haben diesem Grundsatz folgend die Bandauswahl für dieses Jahr, wie auch im letzten Jahr getroffen.
Zum Vorwurf an die Band Nocte Obducta hat die Band wie auch die Plattenfirma unter der oben aufgeführten URL detailierte Statements abgegeben. Ebenso haben sich mittlerweile dort die Band Cerberus und das Label Schwarzdorn zu den Beschuldigungen geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob auch die Band Dark Fortress eine Stellungnahme verfassen wird. Der Sänger der Band wurde vom Supreme Darkness Festival bereits über den Sachverhalt informiert.
Somit entpuppt sich der Beitrag des unbekannten Verfassers als bloße Meinungsmache mit verschwörerischen Zügen, da der Verfasser seine schlecht recherchierten Information genau so zu Recht biegt, dass das Supreme Darkness Festival und die Band Nocte Obducta dadurch in einem falschen Licht stehen.
Das Supreme Darkness Festival hat sich seit der Gründung des Organisatoren Teams es stets zur Aufgabe gemacht, eine hochwertige Musikveranstaltung auf die Beine zu stellen, dessen „Unique Selling Point“ immer die Balance zwischen höchstmöglicher Professionalität und einer familiären und freundschaftlichen Atmosphäre während des Konzerts war. Dies war im letzten Jahr der Fall und die Organisatoren arbeiten mit Hochdruck daran, dass es dieses Jahr genauso wird. Dieses Jahr wird wieder die Musikform des Black Metal als künstlerische Form des Ausdrucks im Zentrum des Interesses stehen. Nicht mehr und nicht weniger. Dies war immer das Ziel der Organisatoren und wird es immer bleiben. Dementsprechend können wir auch jegliche Bedenken bezüglich der Band Dark Fortress aus dem Weg räumen. Es handelt sich eindeutig nicht um eine sogenannte NSBM Band. Wäre das der Fall, hätte die Band im letzten Jahr auf dem Festival nicht gespielt. Gleiches gilt für die Band Cerberus, wie oben bereits angedeutet
Ebenso ist aus Motiven der Qualität der Name des Festivals entstanden. Entlehnt ist er aus einem Gedicht von John Keats (1795 - 1821), bei dem es sich um einen der „bedeutendsten englischen Romantiker“ (vgl. Kindlers Literatur Lexikon) handelt (O thou, whose only book has been the light of supreme darkness which thou feddest on.). Und auch hier handelt es sich lediglich um eine Übernahme des Begriffes aus jenem Gedicht, weil die Formulierung zu den Plänen und Vorstellungen der Organisatoren passten. Diese letzte Anmerkung nur für den Fall, dass sich politisch pseudo-interessierte Leute berufen sehen, den Veranstaltern auch noch das letzte Wort im Mund umzudrehen.
Da auf http://germany.indymedia.org/2004/11/99622.shtml nicht nur falsche Tatsachen über das Festival in die Öffentlichkeit getragen wurden, sondern in unserem Gästebuch auf www.supreme-darkness.de mit körperlicher Gewalt gedroht wurde, sahen sich die Organisatoren gezwungen die Polizei zu informieren. Der Sachverhalt wurde am 20.11.2004 der Polizeidienststelle in Lüdenscheid übermittelt und geschildert. Die Anzeige wegen übler Nachrede ist gestellt und wird/wurde laut Aussage der Lüdenscheider Polizei am Montag, den 22.11.2004 der Kriminalpolizei übergeben, die fortan mit der Ermittlung des unbekannten Verfassers betraut ist. Ebenso hat man seitens der Lüdenscheider Polizei angekündigt den Bereich Knapper Straße vermehrt zu kontrollieren, um einen friedfertigen und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung auf allen Ebenen zu gewährleisten und vorzubeugen.
Den Vermietern der Räumlichkeit „Alte Druckerei“ wurde die Lage ebenfalls geschildert. Man ist von dieser Seite mit der Bitte an uns herangetreten, die Sachlage genauestens zu prüfen, steht aber aufgrund der durchweg positiven Veranstaltung im letzten Jahr vollkommen auf unserer Seite. Ebenso wurde aber auch vom Vermieter angekündigt, dass die Veranstaltung sofort abgebrochen wird, wenn eine Band rechte Parolen oder eindeutige Handbewegungen tätigt. Diese Einstellung des Vermieters teilen die Organisatoren des Supreme Darkness Festivals und unterstützen sie auf jeder Ebene. Ebenso hat der Vermieter angekündigt Vertretern oder Mitgliedern radikaler Gruppierungen keinen Einlass zu gewähren. Auch diese Maßnahme unterstützt das Supreme Darkness Festival eindeutig.
Diese Maßnahmen mussten ergriffen werden, um einen reibungslosen und friedfertigen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Dies liegt im Interesse des Veranstalters, des Vermieters, sowie eines jeden friedlichen Konzertbesuchers, der aufgrund der an diesem Abend dargebrachten Musik der jeweiligen Band, den Weg zum Supreme Darkness Festival gefunden hat. Wenn er aus anderen Gründen das Festival besuchen möchte, die einem politischen Lager zuzuordnen sind, so weisen die Veranstalter des Supreme Darkness Festival darauf hin, dass wir seine Anwesenheit ablehnen und in Zusammenarbeit mit dem Vermieter, einen Ausschluss vom Festival durchsetzen werden.
Zu unserem Gästebuch ist folgendes mitzuteilen. Wir wurden von einem GB Besucher, der seinen Beitrag mit „AntifaausLüdenscheid“ überschrieben hat, nicht nur beschuldigt eine Veranstaltung mit rechtsradikalen Tendenzen durchzuführen, sondern auch dafür verantwortlich gemacht gegen die Antifa zu hetzen und Personen dieser Gruppierung als linke Faschisten zu bezeichnen. Dies ist von Seiten des Organisatoren Teams nie geschehen. Keiner der Organisatoren, hat derlei Beschimpfung auf die Homepage gestellt. Zwar besteht immer noch der Vorwurf, daß wir die Einträge gegen die Antifa im Gästebuch stehen lassen. Dazu muß folgendes angemerkt werden. Es gab auch schon in der Vergangenheit Beschuldigungen von unbekannter Weise, beim Supreme Darkness Festival handele es sich um ein rechtsradikales Festival. Schon hier mussten wir uns wüste Beschimpfungen anhören, wie auch Androhungen von Gewalt. Unsere Reaktion war bislang immer eine kurze Erklärung mit der Bitte an die Besucher des Gästebuches derlei Beschuldigungen zu unterlassen da sie jeglicher Grundlage entbehren. Anschließend wurden die diffamierenden Einträge aus dem Gästebuch gelöst. Meines Wissens haben sich Einträge in diesem Gästebuch, die gelöscht werden mußten immer nur gegen das Supreme Darkness Festival und dem Team, das dahinter steht, gerichtet. Eine andere Gruppierung wurde nie diffamiert. Da wir als Veranstalter es mittlerweile leid sind, uns gegen derlei haltlose Vorwürfe zu wehren oder in die Diskussion einzuschalten, weil uns sowieso jedes Wort im Mund umgedreht wird, nehmen wir nur noch wahr, was in unserem Gästebuch gepostet. Es werden keine Beiträge mehr gelöscht. Das ganze Elend soll für alle ersichtlich werden; von sexistischen Beschimpfungen bis zur Androhung von körperlicher Gewalt durch die Antifa.
Grundlegend haben die Veranstalter nichts gegen die Offenlegung der Verstrickungen mancher Bands mit der rechtsradikalen Szene. Was „AntifaausLüdenscheid“ im Gästebuch allerdings als Fakten bezeichnet, ist hochgradig lächerlich und zeugt von einer absoluten Inkompetenz in diesem Bereich. Schon allein die Idee, daß alle Träger eines Burzum oder Menhir Shirts Faschisten sind oder heidnische „Germanentümler“ automatisch der rechten Szene zuzuordnen sind, entlarvt die Inkompetenz der betreffenden Personen auf dramatische Weise. Derlei Diskussionen können und werden sehr gut und vor allem sachlich, szeneintern in den entsprechenden Magazinen zur Genüge geführt. Die Einstellung hinter jedem Metaller einen Faschisten zu sehen ist nicht nur falsch und oberflächlich, sondern kann auch zu gefährlichen Situationen führen, wie die Androhung körperlicher Gewalt in unserem Gästebuch belegt.
Sollte ein Sachverhalt nicht ausreichend beleuchtet worden sein, so stehe ich für Fragen selbstverständlich zur Verfügung.
Alexander Schnücker aka Magnus Peror für das Supreme Darkness Festival
„Wenn Dummheit
groß machen würde, dann könnten einige Menschen kniend aus der
Dachrinne saufen.“
(Zitat eines weisen Mannes aus Lüdenscheid)